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Grünes Band Radtour: Die Navigation – immer nach Westen?

Das stimmt nur bei „Tim und Struppi“, wo Professor Bienlein auf der Suche nach einem alten Piratenschatz „immer nach Westen“ vorschlägt, um das Ziel zu erreichen. Aber weder dieser Ratschlag noch eine Kiste voller Landkarten würden hier zur Navigation wirklich taugen. „Immer nach Westen“ ist bei einer Süd-Nord-Tour sowieso grundfalsch. Ebenso scheidet die Idee mit den Landkarten aus, denn ich möchte keinen Extra-Anhänger ans Rad hängen. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach einem brauchbaren Fahrrad-Navi gemacht: gut ablesbar, einigermaßen schnell, ausreichende Akkuleistung undundund…

Was soll ich sagen: ich suche noch und konnte mich bis dato nicht entscheiden, da viele Geräte technische Unzulänglichkeiten oder beim Handling haben. Wer Tipps und Erfahrungen hat, bitte her damit. Zurzeit schwanke ich zwischen der Komoot-Lösung, also Navigation übers SmartFon, und einem High-End-Gerät von Garmin. Als E-Biker hat man ja immer ein bisschen Strom an Bord, mit dem man diese Geräte selbst im Dauerbetrieb laufen lassen kann – da gibt es also keine Einschränkung. Im Moment tendiere ich stärker zur Komoot-App – zum Glück habe ich noch einige Monate Zeit, um diese bei meinen Ausflügen zu testen.

Grünes Band - nein die Wartburg
Es könnte der Grenzstreifen sein – ist aber der alte Streckenverlauf der A4 bei Eisenach (Hörselberge)

Daneben nutze ich ein altmodisches, analoges Tourbuch zum Schreiben oder Sammeln von Flyern, Schnipseln, Eintrittskarten und mehr. Darin habe ich schon einige wichtige Punkte für die einzelnen Etappen notiert; später werde ich dieses Büchlein als die Grundlage für den Blog und meine Erinnerungen nutzen.

Apropos Blog-Einträge: für diese „Arbeit“ nutze ich ein Tablet mit einer speziellen „Erwachsenen“-Tastatur – bin gespannt, ob das LogiLink-Teil die tägliche „Rollkur“ zwischen Rehau und Travemünde aushalten wird. Bei den Bildbeiträgen ist auf meine kompakte Fujifilm X100F Verlass und für rasante Clips leistet die Hero5 von GoPro sehr gute Dienste. Lasst euch einfach überraschen.

Update Navigation / 22. Mai 2019:

Es wird die Komoot-Navigation. Am vergangenen Wochenende bin ich von zu Hause an den Nürburgring gefahren und habe Komoot ausführlich getestet. Es klappt wunderbar und die App erkennt tatsächlich viele Fahrrad-taugliche Wege. Ich war nie im Nirwana gelandet und konnte ohne Probleme von Remagen am Rhein über kleinere Seitenstrassen Richtung „Start und Ziel“ am Nürburgring navigieren. Wegen der fehlenden Halterung baumelte mir das Handy um den Hals. Was im Falle der kompletten Ahnungslosigkeit nicht optimal wäre – zum Glück kannte ich mich auf den Sträßchen gut aus. Nach diesem Test habe ich zwei Cases und entsprechenden Halter für den Lenker bestellt. Diese werde ich dann nochmals ausprobieren und das Thema anschließend ad acta legen.

Der Anlass für meine Tour war das Qualifikationsrennen für eines der Highlights am Ring, das 24-Stunden-Rennen im Juni. Auch wenn ich kein Freund der Münchner Automobil-Schmiede bin, gab es einen triumphalen Dreifach-Erfolg für BMW. Mein Lieblingsauto – der Mercedes AMG GT3 – war einerseits nach Unfällen bereits im Training ausgeschieden und der einzige Wagen aus Affalterbach landete am Ende nur auf Platz 7, echt bitter.

Update Tastatur / 31. Mai 2019:

Amazon sei Dank: Ich hatte die Chance, bei einem Bekannten die Logilink-Rolltastatur ausprobieren zu können und habe gemerkt: wir werden uns nicht anfreunden. Erstens hat die Tastatur ein Kabel und zweitens fühlen sich die Tastenanschläge sehr komisch an, so dass man häufig nicht sagen kann, ob man wirklich etwas geschrieben hat. Deshalb habe ich mich jetzt für einen Bluetooth-Klapptastatur von EC Technology entschieden. Die macht einen hochwertigen Eindruck (kostet auch dreimal so viel wie das Roll-Teil), funktionierte relativ schnell mit der deutschen QWERT-Variante. Gut gefällt mir auch der zusätzliche Halter. Das sind zwei ausklappbare „Beinchen“ an der Tastatur, in denen man das Tablet schräg reinstellen kann. Das erhöht das Handling ungemein.

Update 24-Stunden-Rennen am Nürburgring / 26. Juni 2019:

Das 24-Stunden-Rennen ist ganz verrückt ausgegangen. Mercedes-AMG hätte wahrscheinlich gewonnen, wenn nicht ein selbstverschuldeter Fahrfehler des führenden Black-Falcon-Mercedes den an zweiter Stelle fahrenden Manthey-Porsche 911 GT3 R für lange Zeit auf den ersten Platz katapultiert hätte. Doch Dramatik pur: am Sonntagmittag erhält das Manthey-Team eine Zeitstrafe und macht damit den Weg für den Überraschungssieger auf einem Phoenix-Audi R8 LMS frei.

Hat nichts mit dem Grünen Band zu tun, aber Motorsport ist klasse
Ergebnisse 24 Std.Rennen – 2019 Nürburgring (freundlichst von motorsport.com übernommen)

Veröffentlicht in Allgemein

5 Kommentare

  1. Hannes Hannes

    hi, ich hatte mal ein garmin-gerät (edge200) als radcomputer und navi. leider funktionierte das nur sehr willkürlich weil es unendlich lange brauchte um die position übr das gps-modul zu bestimmen. auc tracks zu laden war immer ein vabank spiel – manhcmal ja, manchmal alles futsch. dann wurde ich auf die kommot app aufmerksam und habe sie jetzt als meinen favoriten für vorbereiten der tracks am pc und anschließenedes übertragen aufs handy. die karten sind klasse, die navigation stimmt mit ganz kleinen ausnahmen für alle radtypen nur die laufzeit ist durch handy vorgegeben. ich neme deshalb für längere touren eine powerbank mit – oder halt aufladen des handys zwischendurch. um es kurz zu machen, kommot finde ich toll, auch der community gedanke zu austauschen oder hochladen eigener touren. nimm diese!

  2. Ralph Georgi Ralph Georgi

    Ich laufe seit sieben Jahren entlang des Grünen Bandes, heuer die letzte Etappe von Hitzacker bis auf den Priwall vom 13. bis 20. Juni. Mein Sony Z 1 begleitet mich vom ersten Tag an mit einem ausdauernden Akku und der App von Komoot. Komoot kann ich wärmstens empfehlen. Zuhause am Rechner Strecke auf dem Kolonnenweg einzeichnen und Tageskilometer dazu, aufs Handy übertragen und los geht’s! Meine ausgearbeitete Strecke ist von Ummerstadt bis zum Priwall sichtbar.
    Gruß Ralph

  3. Stefan Stefan

    Danke euch beiden! Das klingt im Moment wie ein 2:0 für Komoot 🙂 Wie gesagt, ich wede die K-App in jedem Fall für einige Tagesausflüge rund um die Haustür ausprobieren -> als erstes geht’s Mitte Mai von Remagen an den Nürburgring. Und berichten, wie es gelaufen ist und ob ich mich verfahren habe (oder wie häufig…).

  4. Christian Christian

    Ich bin im letzten Jahr die erste Hälfte des grünen Bandes gefahren und ab Morgen fahre ich die zweite Hälfte vom Harz bis nach Hof. Komoot mit dem iPhone hat immer gut funktioniert. Mit dem Garmin Orgon 700 und GPSMAP66ST war ich extrem genert. Jetzt bin ich seit einigen 1000 Kilometern mit einem Wahoo Elemnt Roam unterwegs und bin sehr zufrieden. Klein, kein schnick/schnack, holt die Routen direkt von Komoot und lädt die Touren dort wieder ab. Akku hält immer locken den ganzen Tag durch, mehr brauche ich persönlich nicht. Wir fahren gerne nach Bikeline und Schildern und das Wahoo assistiert ein wenig ohne zu nerven. Ich bin übrigens auch mit einer X100F unterwegs.

    • Stefan Stefan

      Zufälle gibts – Merci für deinen Kommentar und natürlich gute Reise! Ciao Stefan

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